BMW US-Import auf Deutsch/EU umstellen – Remote Coding
Terminwunsch
Remote-Termin vor dem Kauf wählenWähle zuerst ein Datum. Danach werden die Uhrzeiten eingeblendet. Verbindlich wird der Termin erst nach unserer persönlichen Bestätigung.
Bitte wähle zuerst ein Datum und anschließend eine Uhrzeit.
Versand-Service
Versandadresse in deiner BestellbestätigungNach dem Kauf erscheinen unsere Adresse und die wichtigsten Verpackungshinweise direkt bei diesem Artikel. Lege die Bestellnummer ins Paket.
Du hast einen BMW aus den USA oder Kanada importiert und möchtest Sprache, digitale Einheiten oder Navigation für die Nutzung in Deutschland beziehungsweise Europa prüfen und anpassen lassen? Bimmerfit ermittelt Headunit, Softwarestand, Marktversion und Fahrzeugausstattung und führt die technisch unterstützten Änderungen per Fernzugriff durch. Eine Codierung kann viele Einstellungen anpassen, macht ein Importfahrzeug aber nicht automatisch in jeder Hinsicht zu einem europäischen Modell.
Was sich bei einem US-Import ändern lässt
Je nach Baureihe und Steuergerät können unter anderem deutsche Menüsprache, 24-Stunden-Zeitformat, Celsius, Kilometer, Liter pro 100 Kilometer und weitere digitale Maßeinheiten eingestellt werden. Auch die Regionseinstellungen von Radio oder Navigation können Teil des Auftrags sein, wenn die verbaute Hardware und der Datenstand dies unterstützen.
Eine physische MPH-Tachoscheibe wird durch Codierung nicht zu einer KM/H-Skala. Digitale Anzeigen im Kombiinstrument oder Head-up-Display lassen sich nur dort umstellen, wo Fahrzeug und Software die entsprechende Einheit bereitstellen. Ebenso ist eine Radioregion keine Garantie für DAB, ConnectedDrive, eCall, Satellitenradio oder andere hardware- beziehungsweise vertragsabhängige Dienste.
Navigation und Kartenmaterial
Für eine europäische Navigation müssen Headunit, Kartenfamilie, Softwarestand, Speicher und gegebenenfalls eine gültige Aktivierung zusammenpassen. Verwendet werden je nach Fahrzeug zum Beispiel CIC, NBT, NBT EVO, EntryNav/EntryNav2 oder MGU. Der sichtbare Menütyp allein genügt nicht für eine verbindliche Zuordnung; hilfreich sind VIN, aktuelle Kartenbezeichnung und Fotos der Versionsanzeige.
Ein Europa-Kartenpaket oder eine notwendige Freischaltung ist nur enthalten, wenn dies für die gewählte Variante nach der Vorprüfung ausdrücklich bestätigt wurde. Proprietäre Kartendaten oder Lizenzen werden nicht aus inoffiziellen Quellen beschafft. Für ein reines Kartenupdate ohne umfassende Importumstellung gibt es den separaten Navigationskarten-Service.
Für welche Fahrzeuge ist der Service gedacht?
Eine Prüfung ist für zahlreiche BMW E-, F- und G-Baureihen möglich. Die Produktvarianten orientieren sich an Baureihe und Infotainment-System – etwa CIC, NBT/NBT EVO, EntryNav oder MGU. Modell, Baujahr und Displaygröße reichen jedoch nicht aus. Unser Headunit-Ratgeber erklärt wichtige Unterschiede; die endgültige Zuordnung erfolgt am konkreten Fahrzeug.
Was ist im Service enthalten?
- Vorprüfung von VIN, Baureihe, Produktionsdatum und Importmarkt
- Bestimmung der relevanten Headunit und des vorhandenen Datenstands
- Auslesen der für den Auftrag notwendigen Fahrzeugkonfiguration
- Umstellung der vorab vereinbarten Sprache, Einheiten und Regionseinstellungen
- Navigationsanpassung nur im bestätigten Umfang der gewählten Variante
- gemeinsamer Abschluss- und Funktionstest der geänderten Menüpunkte
Nicht enthalten sind mechanische Umbauten, Tachoscheiben, Leuchten, Antennen, Mobilfunkmodule, Zulassungsunterlagen, Gutachten, Vmax-Änderungen oder die dauerhafte Verfügbarkeit marktgebundener Online-Dienste.
Voraussetzungen für den Remote-Termin
- Windows-Laptop mit Netzteil und stabile Internetverbindung
- passendes Verbindungskabel: je nach E-Baureihe K+DCAN/ICOM, bei vielen F-/G-Modellen ENET
- geeignete externe Spannungsversorgung, wenn Programmierung oder Kartendatenübertragung erforderlich ist
- freie Zeit ohne Unterbrechung des Fahrzeugs, Laptops oder Netzwerks
Die Dauer hängt davon ab, ob nur Codierwerte angepasst werden oder zusätzlich Software beziehungsweise Navigationsdaten verarbeitet werden müssen. Eine starre Zeitangabe wird deshalb erst nach der Vorprüfung genannt.
Zulassung und technische Grenzen
Eine Softwareumstellung ersetzt keine Fahrzeug-Einzelgenehmigung, Hauptuntersuchung oder erforderliche Hardwareanpassung. Beleuchtung, Abgas, Geräusch, Geschwindigkeitsanzeige, Funkdienste und weitere Zulassungspunkte müssen unabhängig geprüft werden. Der Fahrzeughalter klärt mit Prüfstelle und Zulassungsbehörde, welche Nachweise und Umbauten für das konkrete Importfahrzeug erforderlich sind.
Häufige Fragen
Ist nach der Codierung alles identisch mit einem EU-Fahrzeug?
Nein. Hardware, Marktverträge und Zulassungsmerkmale können abweichen. Wir ändern nur die technisch unterstützten und vereinbarten Softwareeinstellungen.
Kann die analoge MPH-Skala auf KM/H umgestellt werden?
Nein. Eine gedruckte oder mechanische Skala erfordert gegebenenfalls einen passenden physischen Umbau. Digitale Einheiten werden separat geprüft.
Sind Europa-Karten immer enthalten?
Nur wenn Headunit, Kartenfamilie und Aktivierung passen und der Umfang vorab bestätigt wurde. Sonst nennen wir den zusätzlich benötigten Schritt.
Funktioniert ConnectedDrive anschließend in Europa?
Nicht zwingend. Mobilfunkhardware, Fahrzeugvertrag, Marktfreigabe und Backend-Zuordnung lassen sich nicht durch allgemeine Codierung garantieren.
Welches Kabel brauche ich?
Das hängt von Baureihe und Aufgabe ab. Wir ordnen K+DCAN, ICOM oder ENET nach VIN und System vor dem Termin zu.
Vor dem Kauf prüfen lassen: Sende die letzten sieben Stellen der VIN, Baujahr, aktuellen Standort, ein Foto des Hauptmenüs und die Kartenversionsanzeige per WhatsApp.